{"id":35953,"date":"2022-10-31T09:59:01","date_gmt":"2022-10-31T09:59:01","guid":{"rendered":"https:\/\/guillaumebesson.com\/birds-of-paradise\/"},"modified":"2023-12-05T10:03:53","modified_gmt":"2023-12-05T10:03:53","slug":"birds-of-paradise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guillaumebesson.com\/en\/2022\/10\/31\/birds-of-paradise\/","title":{"rendered":"Birds of Paradise"},"content":{"rendered":"[vc_row][vc_column][vc_column_text]|Vorpremiere und Termine| Am <strong>22.12.2022<\/strong> pr\u00e4sentiert die Initiative LUNA PARK die Premiere der Tanzperformance &#8220;<strong>Birds of Paradise<\/strong>&#8221; in den Uferstudios in Berlin. Bereits am <strong>3. November 2022<\/strong> hat die \u00d6ffentlichkeit die Gelegenheit, die Vorpremiere von &#8220;Birds of Paradise&#8221;, die im Rahmen des Austauschprogramms \u201c<strong>How to dance in times of crises<\/strong>?\u201d gezeigt wird, auf dem Industriegel\u00e4nde PLYFA in Athen zu sehen.<\/p>\n<p>Zwei junge Menschen, die \u201claws of attraction\u201d und der Zwang, zu performen: Unsere jungen Charaktere m\u00fcssen den richtigen Paarungsruf finden, das perfekte Outfit zusammenstellen und ihren besten Tanz tanzen &#8211; denn das \u00dcberleben ihres Genpools h\u00e4ngt davon ab. Der Druck, zu \u00fcberzeugen, ist hoch, und es liegt an den Zuschauer:innen zu entscheiden, ob die \u201cBirds of Paradise\u201d das Zeug dazu haben oder ob ihre Moves f\u00fcr immer ausradiert werden.<\/p>\n<p>Die Familie der Paradisaeidae besteht aus 42 Arten und 15 Gattungen, die im \u00f6stlichen Indonesien, Papua-Neuguinea und im \u00f6stlichen Australien beheimatet sind. Die m\u00e4nnlichen Paradiesv\u00f6gel haben ein einzigartiges Paarungsverhalten entwickelt, das aus der Zurschaustellung ihres bunten Gefieders, dessen Formver\u00e4nderung, Paarungsrufen, Ger\u00e4uschen und komplizierten Tanzbewegungen besteht.Die Tanzproduktion \u201cBirds of Paradise\u201d nutzt die surrealen evolution\u00e4ren Anpassungen dieser V\u00f6gel als kom\u00f6diantische Linse, um den menschlichen Darstellungswettbewerb zu reflektieren. Als mimetisches Spiel erforscht die Tanzperformance unsere Inszenierungspraktiken und die darin verborgene F\u00e4higkeit zur Form\u00e4nderung &#8211; denn was wir tragen und wie wir das Getragene zur Schau stellen, macht einen gro\u00dfen Teil unserer Identit\u00e4t aus.Anders als beim Schwan etwa dient das surreale Gebaren der Paradiesv\u00f6gel hier nicht als erstrebenswertes Vorbild f\u00fcr Grazie, sondern als komische Spiegelung, welche die Zuschauenden auf sich selbst zur\u00fcckwirft. Dabei ger\u00e4t auch unser konsumistisches Verh\u00e4ltnis zu Kleidung und Accessoires in den Fokus. Wenn die T\u00e4nzer:innen ihr eigenes Federkleid vor den Augen des Publikums aus recycelter Kleidung und Plastikt\u00fcten kreieren, tritt die Kehrseite der modischen Selbstverwirklichung hervor: um die immer schneller wechselnden Trends in der Modeindustrie zu bedienen, wird Kleidung unter horrendem Ressourcenverbrauch und unter katastrophalen Arbeitsbedingungen im globalen S\u00fcden (\u00fcber)produziert &#8211; Stichwort Fast-Fashion. Das St\u00fcck untersucht den Zusammenhang zwischen der oberfl\u00e4chlichen Bindung an ein \u00e4u\u00dferes Bild als Grundlage unserer Selbstwahrnehmung und der Notwendigkeit, in nicht nachhaltige Modetrends zu investieren &#8211; und dekonstruiert dabei humorvoll unser Selbstverst\u00e4ndnis in Bezug zu unserer Kleidung.<\/p>\n<p><strong>Produktionsteam und Cast<\/strong><\/p>\n<p>Konzept und Choreografie: Aaron Carey-Burrows | Performance: Cecilia Castellari, Marco Rizzi |\u00a0Assistenz: Gianna Di Girolamo, Theodora Sarri |\u00a0Beratung und Ku\u0308nstlerische Leitung: Kosmas Kosmopoulos |\u00a0Musik und Komposition: Antonios Palaskas |\u00a0Ausstattung: Maria Salouvardou, Aaron Carey-Burrows |\u00a0Technische Leitung und Lichtdesign: Dimitrios Stamatis |\u00a0Text und dramaturgische Beratung: Kai Pichmann |\u00a0Produktionsleitung und Kommunikation: Fee Josten, Anna K\u00f6nigshofer |\u00a0Fotografie und Dokumentation: Giovanni Lo Curto<\/p>\n<p><strong>Vorpremiere: Athen<\/strong><\/p>\n<p>03.11.2022, 21:00<\/p>\n<p>04.11.2022, 21:00<\/p>\n<p>Ort :Industriepark Plyfa, Korytsas 39, Athen<\/p>\n<p><strong>Premiere &amp; weitere Termine: Berlin<\/strong><\/p>\n<p>20.12.2022 11:00 Uhr (Version f\u00fcr Kinder)<br \/>\n21.12.2022 11:00 Uhr (Version f\u00fcr Kinder)<br \/>\n22.12.2022 19:00 Uhr (Premiere)<br \/>\n11.01.2023 19:00 Uhr<br \/>\n12.01.2023 19:00 Uhr<br \/>\n13.01.2022 19:00 Uhr<\/p>\n<p>Ort: Uferstudios (Studio 1), Badstr. 41a, 13357 Berlin<\/p>\n<p><strong>Produktion<\/strong><\/p>\n<p>\u201cBirds of Paradise\u201d ist eine Produktion der Initiative LUNA PARK e.V., Aaron Carey-Burrows und Kosmas Kosmopoulos in Zusammenarbeit mit der Gesundbrunnen-Grundschule, unterstu\u0308tzt im Rahmen des Projekts \u201etanz(t)r\u00e4ume\u201c, gefo\u0308rdert durch <strong>TANZPAKT Stadt-Land-Bund<\/strong>. F\u00fcr die St\u00fcckentwicklung arbeitet die Initiative LUNA PARK eng mit dem australischen Choreografen Aaron Carey-Burrows zusammen, der nach seinen Abschl\u00fcssen bei der LINK Dance Company und der Western Australian Academy of Performing Arts (2017) seit f\u00fcnf Jahren in Berlin lebt und arbeitet. Neben seiner Beteiligung an mehreren Produktionen der Initiative LUNA PARK ist er unter anderem f\u00fcr das Ballett der Deutschen Oper, das Deutsche Theater und den Choreografen Sebastian Matthias t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Das deutsch-griechische Austauschprogramm \u201eHow to dance in times of crisis?\u201c wird seit 2016 von der Initiative LUNA PARK j\u00e4hrlich in Berlin und Athen f\u00fcr politisch interessierte junge Tanzk\u00fcnstler*innen und Tanzbegeisterte organisiert. Teilnehmen k\u00f6nnen Tanzschaffende im Alter von bis zu 27 Jahren, die eine Tanzausbildung absolvieren, absolviert haben oder sich daf\u00fcr interessieren. Der diesj\u00e4hrige Austausch in Athen findet vom 22. Oktober bis zum 7. November 2022 statt.<\/p>\n<p>\u201eHow to dance in times of crisis?\u201c wird gef\u00f6rdert vom <strong>Deutsch-Griechischen Jugendwerk (DGJW)<\/strong>. Kooperationspartner und Unterst\u00fctzer der Initiative LUNA PARK bei der Realisierung von \u201cHow to dance in times of crisis?\u201d waren bzw. sind u.a. die Hochschule der K\u00fcnste (ASKT) und das National Museum of Contemporary Arts (EMST) in Athen, das Berliner Festival \u201eTanz im August\u201c und die Movimentos-Festwochen in Wolfsburg. Einen wichtigen Beitrag zur Realisierung von \u201eHow to dance in times of crisis?\u201c leisten die <strong>Gesundbrunnen-Grundschule<\/strong> und die <strong>Uferstudios<\/strong>.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]|Vorpremiere und Termine| Am 22.12.2022 pr\u00e4sentiert die Initiative LUNA PARK die Premiere der Tanzperformance &#8220;Birds of Paradise&#8221; in den Uferstudios in Berlin. Bereits am 3. 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